Beste Craps Online Casinos in Österreich: Was das Monopol möglich macht

Aktuell für August 2026
Lizenziert
deVerfügbar in DE
Schnelle Auszahlungen
Nur 18+

Wer in Österreich Craps online spielen will, betritt einen Markt, der in Europa einmalig ist. Das Glücksspielmonopol des Bundes lässt genau eine Plattform zu, auf der Online-Casinospiele legal spielbar sind — und alle anderen Anbieter, die österreichische Spieler mit Craps-Tischen locken, operieren ohne österreichische Berechtigung. Das macht jede Empfehlung zur Abwägung: zwischen dem, was das Gesetz erlaubt, und dem, was tatsächlich erreichbar ist.

Ein Craps-Tisch mit Wettfeldern auf einem Computerbildschirm, daneben ein Smartphone mit demselben Spiel
Der Hausvorteil beim Online-Craps liegt je nach Wette zwischen 0 % und 16,67 % — die Wahl der Wette entscheidet über die langfristigen Gewinnchancen

Stand: 13. August 2026 · Geprüft gegen die BMF-White-List der Konzessionäre und die Spielbedingungen laut evi.gv.at.

Der Craps-Markt in Österreich: Wie das Monopol deine Spieloptionen einschränkt

Österreichs Glücksspielrahmen unterscheidet sich grundsätzlich von Deutschland oder der Schweiz. Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) vergibt Konzessionen für Online-Glücksspiel, und der Markt ist seit Jahren durch eine einzige Konzession geprägt: Die Österreichische Lotterien GmbH betreibt mit win2day die einzige legale Online-Plattform, auf der Lotto, Online-Casino, Sportwetten und Poker zusammengeführt sind. Andere Anbieter — auch wenn sie in der EU sitzen und eine MGA-Lizenz aus Malta vorweisen — sind in Österreich nicht autorisiert.

Diese Konstruktion prägt alles, was auf einer Craps-Seite sonst selbstverständlich wäre. Eine breite Anbieterliste mit unterschiedlichen Craps-Varianten, Live-Dealern aus verschiedenen Studios und wechselnden Bonusaktionen — das gibt es auf dem legalen Markt nicht. Wer Craps spielen will, landet bei win2day und sieht dort Evolution Gamings First Person Craps als Teil des Angebots, mit einer RTP-Spanne von 83,33 % bis 99,17 % je nach gewählter Wette und Einsatzlimits zwischen € 0,50 und € 500.

Die andere Seite des Marktes ist die Offshore-Landschaft, die österreichische Spieler über Ländereinstellungen, Zahlungswege und gezielte Werbung erreicht. bwin, LeoVegas, Mr Green, Betway, Interwetten, Bet-at-home, Tipico — sie alle haben Craps im Portfolio oder zumindest im Tischspielbereich, und sie alle haben eine MGA-Lizenz, die für den österreichischen Markt nichts bedeutet. Was „beste Craps-Casinos“ in Österreich heißt, hängt also davon ab, ob man den Markt als das nimmt, was das BMF zulässt, oder als das, was tatsächlich erreichbar ist. Beide Lesarten stehen auf dieser Seite nebeneinander, denn eine ehrliche Craps-Übersicht für Österreich kann eine davon nicht verschweigen.

Die besten Craps-Online-Casinos: Welche Anbieter überzeugen

Wer nach „Craps Online-Casinos Österreich“ sucht, stößt schnell auf eine Diskrepanz zwischen Ranking-Listen und Rechtslage. Viele Vergleichsseiten listen Anbieter mit Malta-Lizenz als „seriös“ und „legal“, ohne auf das österreichische Monopol einzugehen. Das ist im deutschen oder Schweizer Konzept nachvollziehbar — in Österreich ist es schlicht falsch.

Craps selbst ist bei vielen Online-Casinos nur ein Randthema im Tischspielbereich. Der Grund: Evolution Gaming, der wichtigste Live-Craps-Provider mit Live Craps und First Person Craps, liefert das Spiel an hunderte Marken, aber die meisten Casinos listen es nicht prominent. Wer gezielt Craps sucht, muss oft in die Unterseiten der Tischspielkategorie navigieren. Das ist auch der Grund, warum die folgende Anbieterliste nicht „die zehn besten Craps-Casinos“ zeigt, sondern eine Auswahl der Anbieter, die für österreichische Spieler überhaupt erreichbar sind — mit einer ehrlichen Einordnung ihres Rechtsstatus.

Craps in österreichischen Casinos: win2day und was daneben existiert

Der österreichische Markt ist zweigeteilt. Auf der einen Seite steht win2day als einziger Konzessionär mit dem vollen legalen Spielangebot, auf der anderen Seite eine wachsende Zahl von Offshore-Anbietern, die mit unterschiedlichen Lizenzen und Bonusaktionen um österreichische Spieler werben.

Was win2day von allen anderen unterscheidet, ist nicht das Spielportfolio allein — Evolution, Pragmatic Play, Blueprint Gaming und Novomatic/Greentube liefern auch andernorts Craps- und Slot-Inhalte. Der Unterschied liegt in der Rechtssicherheit: Ein Gewinn aus einer win2day-Runde ist steuerfrei für Privatpersonen, ein Verlust ist nicht rückforderbar, weil der Vertrag gültig ist. Bei Offshore-Anbietern verhält es sich genau umgekehrt — die Verträge sind nach österreichischem Recht nichtig, und Verluste können zurückgefordert werden, wie der OGH und der CJEU bestätigt haben.

Eine qualitative Abwägung zwischen diesen beiden Seiten fällt je nach Spielerprofil unterschiedlich aus. Wer Wert auf Rechtssicherheit, lokale Limits und steuerfreie Gewinne legt, landet bei win2day. Wer eine breitere Spielauswahl, mehr Bonusvarianten und höhere Maximalgewinne sucht, findet das bei Offshore-Anbietern — mit dem Wissen, dass diese Spiele in Österreich verbotenes Glücksspiel darstellen.

Die Glücksspielreform 2026 verändert diese Lage. Der Umlaufbeschluss 60e vom 4. August 2026 sieht eine Öffnung des Online-Marktes mit mehreren 15-Jahres-Konzessionen vor. Bewerber müssen eine Cooling-Off-Phase ab dem 1. Jänner 2027 durchlaufen, bevor sie eine Konzession erhalten können. Wirksam wird das Ganze frühestens nach dem 30. September 2027, wenn die aktuelle win2day-Superkonzession ausläuft. Die aktuelle Marktstruktur ist damit noch für eine längere Übergangsphase festgeschrieben: ein Lizenzinhaber dominiert, während Offshore-Alternativen die restliche Nachfrage bedienen.

Online vs. landbasiertes Craps: Was Spieler wissen sollten

Craps ist in Österreich beides — online und landbasiert — aber mit unterschiedlichen Regelwerken und Spielgefühl. In den zwölf Casinos-Austria-Spielbanken findet sich Craps als Teil des klassischen Tischspielangebots, mit echten Würfeln, einem Stickman und dem unverwechselbaren Sound eines vollen Tisches. Online ist Craps eine andere Erfahrung: keine Sozialisierung am Tisch, dafür RTP-Werte, die je nach Wette stark schwanken.

Die Brücke zwischen beiden Welten schafft Evolution Gaming mit Live Craps: ein Live-Dealer-Stream aus einem Speakeasy-Studio, das die Atmosphäre eines echten Craps-Tisches einfängt, ohne dass der Spieler eine Spielbank betreten muss. First Person Craps geht einen anderen Weg — eine RNG-basierte Variante mit einem „Go Live“-Button, der jederzeit zur Live-Version wechselt, wenn der Spieler das Tempo wechseln will.

Wer die Wahl hat, sollte das eigene Spieltempo und die Einsatzgewohnheiten bedenken. Online-Craps bei win2day beginnt bereits ab € 0,50 Mindesteinsatz, was Einsteigern entgegenkommt. Der Maximaleinsatz liegt bei € 500 — ein Betrag, der in einer landbasierten Spielbank nur an höheren Limits erreichbar ist. Beim Tempo hat Live Craps den Vorteil, dass zwischen den Würfen echte Zeit vergeht; RNG-Craps erlaubt schnellere Runden und damit mehr Spiele pro Stunde.

Seriöse Craps-Casinos erkennen: Worauf österreichische Spieler achten müssen

Seriosität bemisst sich in Österreich anders als in Märkten mit mehreren Lizenzgebern. Das einzige Legalitätsmerkmal ist die Konzession nach § 14 GSpG, und die hat nur win2day. Alles andere ist Offshore — ob mit MGA-Lizenz aus Malta, Curaçao-Lizenz oder einer anderen Jurisdiktion.

Eine qualitative Prüfliste für österreichische Craps-Spieler umfasst mehr als die Lizenzfrage. KYC-Verfahren und Identitätsprüfung gehören zum Standard seriöser Anbieter, sind aber bei Offshore-Marken unterschiedlich streng. Spielerschutz und Selbstausschluss funktionieren betreiberbezogen, weil es in Österreich kein marktweites Sperrregister gibt. Zahlungsmethoden verraten viel: Wer Krypto akzeptiert, operiert fast immer offshore, weil win2day keine Kryptowährungen anbietet. Einzahlungslimits, Auszahlungsdauer und Transparenz bei Bonusbedingungen sind die weiteren Punkte, die zwischen einem seriösen Anbieter und einem fragwürdigen unterscheiden.

Die Österreichische Vereinigung für Wetten und Glücksspiel (OVWG) hat in der Debatte um die Glücksspielreform 2026 eine kritische Stimme eingebracht. Generalsekretär Thomas Forstner formulierte die Sorge, dass die Cooling-Off-Phase Spieler nicht zur Geduld erzieht, sondern in Richtung „dubioser Plattformen“ treibt. Diese Sorge hat Substanz, weil das Fehlen eines marktweiten Sperrregisters in Kombination mit einer langen Cooling-Off-Phase ein Vakuum erzeugt, das Anbieter ohne jede Lizenz füllen könnten.

Craps-Anbieter für Österreich im 2026: Was lizenzierte und Offshore-Casinos wirklich bieten

Wettoption Hausvorteil RTP
Pass Line 1,41 % 98,59 %
Don’t Pass 1,36 % 98,64 %
Odds Bet 0 % 100 %
Proposition Bets ca. 16 % ca. 83 %

Die folgende Übersicht zeigt, dass die Wahl der Wette beim Craps den größten Einfluss auf deine Gewinnchancen hat.

So bewerten wir die Craps-Casinos: Kriterien im Überblick

win2day — Einziger konzessionierter Anbieter in Österreich

win2day ist die einzige Online-Plattform, die in Österreich mit einer gültigen Konzession nach § 14 GSpG operiert. Die Konzession der Österreichischen Lotterien GmbH läuft vom 1. Oktober 2012 bis zum 30. September 2027 und deckt Lotterieausspielungen einschließlich elektronischer Lotterien ab. Craps ist Teil dieses Angebots, konkret als First Person Craps von Evolution Gaming.

Das Bonusmodell von win2day unterscheidet sich von dem, was Offshore-Casinos bieten. Statt eines klassischen Einzahlungsbonus erhalten Neukunden ein Spielguthaben von € 10 für die Live-Tische, das bereits ab einer Einzahlung von € 1 aktiviert wird, sowie 25 Gratisspiele auf ausgewählte Slots. Das Spielguthaben selbst ist nicht auszahlbar — nur die damit erzielten Gewinne. Das klingt auf den ersten Blick nach weniger, ist aber die einzige Variante, die in Österreich tatsächlich legal ist.

Die Spielprovider-Landschaft bei win2day ist breit: Evolution Gaming für Live-Craps und First Person Craps, Pragmatic Play und Blueprint Gaming für Slots, Novomatic/Greentube für klassische österreichische Spielinhalte. Das ist ein anderer Schwerpunkt als bei reinen Offshore-Casinos, die oft auf einen einzigen Live-Provider setzen.

Was win2day von der Konkurrenz abhebt, ist nicht die Spielauswahl — die ist bei Offshore-Anbietern oft breiter — sondern die Rechtslage. Wer hier spielt, schließt einen gültigen Vertrag, kann Gewinne steuerfrei mitnehmen und muss nicht befürchten, dass der Anbieter ohne Vorwarnung schließt. Wer mit einem Offshore-Anbieter spielt, hat diese Sicherheit nicht — kann aber im Verlustfall klagen, wie die OGH-Rechtsprechung zeigt. Für Spieler, die Rechtssicherheit über Spielvielfalt stellen, ist win2day die einzige Option.

bwin — MGA-lizenzierter Offshore-Anbieter mit Craps-Angebot

bwin ist einer der bekanntesten europäischen Glücksspielmarken und erreicht österreichische Spieler über eine MGA-Lizenz aus Malta. Für den österreichischen Markt bedeutet das: Der Anbieter ist nicht autorisiert. Das ist nicht nur eine Formalität — es bedeutet, dass jeder Vertrag, den ein österreichischer Spieler mit bwin schließt, nach österreichischem Recht nichtig ist, mit allen Konsequenzen für die Rückforderung von Verlusten.

Das Craps-Angebot bei bwin ist im Tischspiel-Bereich vorhanden, ohne dass eine prominente Live-Craps-Variante beworben wird. Der Willkommensbonus für österreichische Neukunden liegt bei 100 % bis zu € 200 oder 100 Freispiele, mit Umsatzbedingungen von 10x auf den Bonusbetrag oder 35x auf Bonus und Einzahlung bei der 50-Freispiele-Variante. Die Mindesteinzahlung beträgt € 10, die Gültigkeit 30 Tage. Die 10x-Umsatzbedingung auf den reinen Bonusbetrag ist eine der niedrigeren im Vergleichsfeld.

bwin liefert Evolution und Playtech als Provider, was für Craps bedeutet, dass die Live-Variante von Evolution kommt und die RNG-Variante von Playtech. Ein etablierter Markenname und ein solides Bonusangebot täuschen jedoch nicht über den Umstand hinweg, dass dieser Anbieter ohne österreichische Konzession agiert.

LeoVegas — Live Craps mit hohem Bonusvolumen

LeoVegas wirbt mit einem der höchsten Bonusvolumina im österreichisch erreichbaren Markt: bis zu € 1.000 plus 200 Cash-Freispiele, mit Umsatzbedingungen von 35x auf den Bonusbetrag und einer Mindesteinzahlung von € 10. Das klingt nach viel, relativiert sich aber, wenn man die Beitragstabelle der Umsatzbedingungen ansieht.

Craps Live, geliefert von Evolution, trägt nur 20 % zu den Umsatzbedingungen bei. Das bedeutet: Wer den LeoVegas-Bonus mit Craps freispielen will, muss fünfmal so viel umsetzen wie jemand, der Slots spielt. Bei 35x auf einen € 1.000-Bonus sind das € 35.000 erforderlicher Umsatz — mit 20 % Beitrag durch Craps werden daraus effektiv € 175.000 Craps-Umsatz. Für einen Spieler, der Craps als Hauptspiel gewählt hat, ist das eine harte Rechnung.

Auch LeoVegas operiert mit einer MGA-Lizenz aus Malta ohne österreichische Berechtigung. Die MGA-Lizenz steht für EU-Aufsicht und Spielerschutz-Standards, die in vielen Märkten als ausreichend gelten — in Österreich ist sie das nicht. Wer den hohen Bonus mit Slots freispielen will, findet bei LeoVegas ein attraktives Volumen; für Craps-Spezialisten ist das Bonusmodell hingegen aufgrund der geringen Gewichtung wenig sinnvoll.

Mr Green — 100 Freispiele für Book of Dead neben dem Craps-Tisch

Mr Green bietet österreichischen Neukunden 100 % bis zu € 100 plus 100 Freispiele für Book of Dead, verteilt auf 20 Freispiele pro Tag über fünf Tage. Die Umsatzbedingungen liegen bei 35x auf den Bonusbetrag, die Mindesteinzahlung bei € 20, die Gültigkeit bei 30 Tagen. Das Bonusmodell ist solide, aber im Mittelfeld — weder der höchste Bonus noch die niedrigsten Umsatzbedingungen.

Book of Dead (Play’n GO) hat einen RTP von 96,21 %, hohe Volatilität und einen maximalen Gewinn vom 5.000-fachen des Einsatzes. Für Spieler, die Freispiele an einem Slot mit hoher Varianz schätzen, ist das Angebot interessant. Für reine Craps-Spieler ist es Nebensache — die 100 Freispiele lassen sich nicht am Craps-Tisch einsetzen.

Craps ist im Casino-Bereich von Mr Green vorhanden, ohne dass es als eigene Kategorie beworben wird. Evolution Gaming liefert die Live-Variante. Mr Green nutzt eine MGA-Lizenz aus Malta ohne österreichische Berechtigung. Für Spieler, die einen Mix aus Slots und Tischspielen suchen und mit der Offshore-Lage bewusst umgehen, ist Mr Green eine Option — mit dem Vorbehalt, dass das Craps-Angebot nicht im Mittelpunkt steht.

Betway — Craps Live und Tischspiele unter MGA-Flagge

Betway ist vor allem als Sportwetten-Anbieter bekannt, hat aber ein vollwertiges Casino-Angebot mit Live-Craps und Tischspielen. Das Craps-Angebot ist sowohl im Live-Casino-Bereich als auch im Tischspiel-Bereich verfügbar — eine der vollständigeren Craps-Abdeckungen im Offshore-Feld. Evolution Gaming liefert die Live-Variante.

Was bei Betway fehlt, sind die konkreten Bonusdaten für österreichische Neukunden. Die Quellen bestätigen einen 100 %-Einzahlungsbonus, ohne dass die genaue Höhe oder die Umsatzbedingungen für den AT-Markt dokumentiert sind. Das ist ein Hinweis, dass die AT-spezifische Anpassung von Bonusangeboten bei manchen Anbietern lückenhaft ist — was für den Spieler bedeutet, dass er die aktuellen Bedingungen direkt auf der Anbieterwebsite prüfen muss.

Betway verfügt über eine Malta-Lizenz, besitzt jedoch keine österreichische Berechtigung. Das Spielerschutzniveau ist solide, mit Selbstausschluss und Einzahlungslimits auf Betreiberebene. Das Craps-Angebot ist breit gefächert und umfasst sowohl Live- als auch RNG-Tische, was Betway trotz des rechtlichen Risikos zu einer ernsthaften Alternative macht.

Interwetten — Bekannter Name, dünne Craps-Datenlage

Interwetten ist vielen Österreichern ein Begriff aus der Sportwetten-Welt. Im Casino-Bereich ist Craps nur als Teil der Tischspiele erwähnt, ohne dass eine prominente Live-Craps-Variante beworben wird. Pragmatic Play und Evolution Gaming sind als Provider gelistet, mit einer Drops-&-Wins-Promotion von Pragmatic Play bis zum 3. März 2027.

Die AT-spezifischen Bonusdetails sind in den verfügbaren Quellen nicht bestätigt. Das bedeutet nicht, dass es kein Angebot gibt — Interwetten betreut den österreichischen Markt aktiv — sondern dass die Datenlage für eine belastbare Aussage nicht ausreicht. Spieler, die Interwetten in Betracht ziehen, müssen die aktuellen Konditionen auf der Anbieterwebsite prüfen.

Interwetten operiert über eine MGA-Lizenz aus Malta, ohne österreichische Berechtigung. Der Markenname und die Bekanntheit in Österreich verleihen dem Anbieter eine Glaubwürdigkeit, die über die rechtliche Lage hinausgeht. Für Spieler, die einen österreichisch klingenden Markennamen und ein breites Sportwettenangebot schätzen, ist Interwetten eine Anlaufstelle — mit dem Vorbehalt einer dünnen Craps-Datenlage.

Bet-at-home — Sportwetten-Größe mit hohem Casino-Bonus und kurzer Umsatzbedingung

Bet-at-home sticht mit einem Bonus von bis zu € 300 und einer Umsatzbedingung von nur 7x auf Einzahlung und Bonus heraus. Die Mindestquote liegt bei 1,80, die Gültigkeit bei 60 Tagen, die Mindesteinzahlung bei € 10. Die 7x-Bedingung ist eine der niedrigsten im Vergleichsfeld — bei einem € 300-Bonus mit € 300 Einzahlung sind das € 4.200 erforderlicher Umsatz.

Das klingt nach einem attraktiven Angebot, hat aber einen Haken: Die Mindestquote von 1,80 schließt Craps aus den qualifizierenden Wetten weitgehend aus. Craps-Wetten auf Pass Line zahlen bei Gewinn 1:1, was unter der Mindestquote liegt. Die 7x-Umsatzbedingung gilt also für Sportwetten — für Casino-Spiele gelten typischerweise andere Konditionen, die in den Bonusbedingungen separat geregelt sind. Wer den Bet-at-home-Bonus mit Craps freispielen will, muss die spezifischen Casino-Umsatzbedingungen prüfen, die in den verfügbaren Quellen nicht abschließend dokumentiert sind.

Tisch- und Kartenspiele sind im Portfolio vorhanden, Craps als spezifisches Spiel nicht explizit bestätigt. Bet-at-home operiert über eine MGA-Lizenz aus Malta, ohne österreichische Berechtigung. Für Spieler mit Sportwetten-Fokus ist das Bonusmodell attraktiv — für reine Craps-Spieler ist es zweitrangig.

Tipico — Österreichs Sportwetten-Schwergewicht mit Casino-Ambitionen

Tipico kennt in Österreich fast jeder. Der Anbieter wirbt mit einem Casino-Bonus von 100 % bis zu € 250 plus einer € 20 Gratiswette ab Mai 2026, mit einer Mindesteinzahlung von € 10. Skrill und Neteller qualifizieren sich nicht für den Bonus — ein Detail, das für Spieler, die E-Wallets nutzen, relevant ist.

Das Craps-Angebot bei Tipico ist nicht explizit durch Quellen bestätigt. Tipico fokussiert sich erkennbar auf Sportwetten, und das Casino-Angebot ist eine Ergänzung, kein eigenständiger Schwerpunkt. Für Spieler, die Tipico wegen der Sportwetten nutzen und gelegentlich Casino-Spiele spielen, mag das ausreichen. Für gezielte Craps-Spieler ist Tipico keine erste Adresse.

Tipico operiert über eine MGA-Lizenz aus Malta, ohne österreichische Berechtigung. Die Markenbekanntheit in Österreich ist hoch, was die Frage aufwirft, ob Tipico eine Lizenz nach der Glücksspielreform 2026 anstreben wird. Bis dahin bleibt das Casino-Angebot für österreichische Spieler rechtlich auf der gleichen Ebene wie alle anderen Offshore-Anbieter.

Lottoland — Lotterie-Spezialist mit Magazin, aber ohne bestätigtes Craps

Lottoland schreibt auf Lottoland.at über Craps — ein Funktionsartikel, der das Spiel erklärt, ohne es spielbar anzubieten. Das ist ein Hinweis auf die strategische Ausrichtung des Anbieters: Lottoland ist primär ein Lotterie-Spezialist, der Casinospiele im Portfolio hat, aber Craps nicht als eigenständiges Produkt führt.

Die Lizenzlage bei Lottoland ist unüblich. Der Anbieter hat keine österreichische Casino-Konzession, und die internationale Lizenz deckt nicht den österreichischen Casinomarkt ab. Ein AT-spezifischer Bonus ist in den verfügbaren Quellen nicht dokumentiert. Für Spieler, die Lotterien und gelegentliche Casinospiele suchen, ist Lottoland eine Adresse. Für Craps-Spieler ist es keine.

Cashpoint — Sportwetten-Anbieter ohne bestätigtes Casino-Craps

Cashpoint gehört zur österreichischen Sportwetten-Landschaft, ohne dass ein Casino-Craps-Angebot bestätigt ist. Der Anbieter hat keine Online-Casino-Konzession in Österreich, und die verfügbaren Quellen geben weder Bonusdaten noch Provider-Details für den Casino-Bereich her. Das bedeutet nicht, dass Cashpoint kein Casino hat — sondern dass die Datenlage für eine belastbare Craps-Bewertung nicht ausreicht.

Für Spieler, die Sportwetten und Casino kombinieren wollen, ist Cashpoint möglicherweise eine Anlaufstelle, aber die Craps-Frage ist offen. Die Glücksspielreform 2026 könnte diese Lage verändern, wenn Cashpoint eine Konzession anstrebt. Bis dahin bleibt Cashpoint für Craps-Spieler eine Wette auf das Unbekannte.

Vergleichstabelle: Alle Craps-Anbieter auf einen Blick

Operator Lizenz in Österreich Craps-Angebot Willkommensbonus (AT-Neukunden) Spielprovider
win2day Konzession § 14 GSpG (Österreichische Lotterien, 1.10.2012–30.9.2027) First Person Craps (Evolution) € 10 Spielguthaben + 25 Gratisspiele (kein klassischer Einzahlungsbonus) Evolution, Pragmatic Play, Blueprint, Novomatic/Greentube
bwin Keine AT-Konzession (MGA Malta) Im Tischspiel-Bereich 100 % bis € 200 oder 100 FS; 10x Bonus / 35x Bonus+Einzahlung; 30 Tage Evolution, Playtech
LeoVegas Keine AT-Konzession (MGA Malta) Live Craps (Evolution); 20 % Bonusbeitrag Bis € 1.000 + 200 Cash-FS; 35x Bonus Evolution
Mr Green Keine AT-Konzession (MGA Malta) Im Casino-Bereich 100 % bis € 100 + 100 FS (Book of Dead, 20/Tag × 5); 35x Bonus; 30 Tage Evolution, Play’n GO
Betway Keine AT-Konzession (MGA Malta) Im Tischspiel- und Live-Casino-Bereich Evolution
Interwetten Keine AT-Konzession (MGA Malta) Tischspiele vorhanden Pragmatic Play, Evolution
Bet-at-home Keine AT-Konzession (MGA Malta) Tisch- und Kartenspiele Bis € 300; 7x Einzahlung+Bonus; Mindestquote 1,80; 60 Tage
Tipico Keine AT-Konzession (MGA Malta) Nicht bestätigt 100 % bis € 250 + € 20 Gratiswette (ab Mai 2026)
Lottoland Keine AT-Casino-Konzession Funktionsartikel, kein spielbares Craps bestätigt
Cashpoint Keine AT-Online-Casino-Konzession Nicht bestätigt

Die Tabelle zeigt, was die Spalte Lizenz in Österreich verrät: Ein einziger Anbieter erfüllt die Voraussetzung, alle anderen operieren ohne österreichische Berechtigung. Die Spalte Craps-Angebot hat mehr Lücken als Daten — fünf von zehn Anbietern haben keine bestätigte Craps-Spezifizierung. Die Bonus-Spalte zeigt, dass drei Anbieter dokumentierte AT-Konditionen haben und sieben nicht. Diese Lücken sind kein Versäumnis — sie spiegeln die Datenlage wider, die für österreichische Spieler tatsächlich verfügbar ist.

Was ein Bonus bei bwin rechnerisch kostet: Eine Beispielrechnung

Nehmen wir das bwin-Angebot als Rechenbeispiel, weil die Zahlen vollständig dokumentiert sind: 100 % bis € 200, Umsatzbedingung 10x auf den Bonusbetrag, Pass Line als Wette mit 98,59 % RTP. Bei einem Bonus von € 200 ist ein erforderlicher Umsatz von € 2.000 nötig (200 × 10). Der erwartete Verlust aus diesem Umsatz, berechnet als Umsatz × (1 − RTP), liegt bei 2.000 × 0,0141 = € 28,20 — unter der Annahme, dass ausschließlich der Bonusbetrag umgesetzt wird.

Das ist der statistische Mittelwert über viele Spieler, kein garantiertes Ergebnis für eine einzelne Session. Wer mit € 5 Einsätzen auf Pass Line spielt, braucht 400 Runden, um die Umsatzbedingung zu erfüllen — bei rund 15 Sekunden pro Runde sind das etwa 100 Minuten reines Spiel. Wer kleinere Einsätze wählt, verlängert die Spielzeit entsprechend. Die Rechnung zeigt, was ein Bonus auf dem Papier kostet — und sie macht sichtbar, dass 10x auf den Bonusbetrag deutlich günstiger ist als 35x auf Bonus und Einzahlung, wie sie andere Anbieter verlangen.

Die kurze Antwort: Nur bei win2day. Die längere Antwort führt durch das Glücksspielgesetz, die Konzessionspraxis und die Reform 2026, die frühestens ab dem 30. September 2027 neue Konzessionen ermöglicht. Dazwischen liegt eine Grauzone, in der Offshore-Anbieter operieren, österreichische Spieler spielen und das BMF die Durchsetzung gegen die Betreiber richtet, nicht gegen die Spieler.

Screenshot der BMF-Website mit Glücksspielinformationen und dem win2day-Logo
Nur die Österreichischen Lotterien (win2day) halten eine gültige Glücksspielkonzession — alle anderen Anbieter operieren ohne österreichische Berechtigung

Das GSpG (Glücksspielgesetz) regelt in § 12a, dass Online-Casinospiele als „elektronische Lotterien“ gelten. § 14 legt fest, dass solche Lotterien nur mit einer Konzession des Bundes betrieben werden dürfen. Die einzige aktive Konzession hält die Österreichische Lotterien GmbH, die bis zum 30. September 2027 läuft. Jedes weitere Online-Angebot — ob mit MGA-Lizenz aus Malta, Curaçao-Lizenz oder einer anderen Jurisdiktion — ist nach österreichischem Recht verbotenes Glücksspiel.

Die EU-rechtliche Dimension ist ein eigener Stresstest für das Monopol. Art. 56 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) garantiert die Dienstleistungsfreiheit, und ausländische Betreiber bestreiten die Konformität des österreichischen Monopols mit diesem Grundsatz. Die Debatte ist nicht abgeschlossen, aber die innerösterreichische Rechtsprechung ist eindeutig: Wer bei einem nicht konzessionierten Anbieter spielt, schließt einen nichtigen Vertrag.

Wer eine Konzession hat — und wer nicht

Die BMF-White-List ist die öffentlich einsehbare Referenz für alle Konzessionäre und Ausspielbewilligten in Österreich. Für Online-Glücksspiel listet sie genau einen Namen: win2day, betrieben von der Österreichische Lotterien GmbH. Die Konzession läuft vom 1. Oktober 2012 bis zum 30. September 2027 und deckt Lotterieausspielungen einschließlich elektronischer Lotterien ab.

Was die White-List nicht listet, ist ebenso wichtig wie das, was sie listet. Kein MGA-lizenzierter Anbieter, kein Curaçao-lizenzierter Anbieter, kein Anbieter mit einer anderen Jurisdiktion taucht in der österreichischen Konzessionsliste auf. Das bedeutet nicht, dass diese Anbieter keine Lizenz haben — sie haben Lizenzen in anderen Märkten. Für Österreich fehlt ihnen die Berechtigung, und genau diese Lücke zwischen „irgendwo lizenziert“ und „in Österreich konzessioniert“ macht den Markt so schwer zu durchschauen.

Österreichische Glücksspiel-Lizenzierung: GSpG, Monopol und die Reform 2026

Das GSpG-Monopol steht seit Jahren unter europarechtlichem Druck. Die EU-Kommission und ausländische Betreiber sehen die Dienstleistungsfreiheit verletzt, wenn ein Markt für inländische Anbieter reserviert bleibt. Die österreichische Rechtsprechung verteidigt das Monopol mit dem Verweis auf Spielerschutz und Suchtprävention — ein Argument, das in der EU nicht vollständig überzeugt, aber innerösterreichisch Bestand hat.

Die Glücksspielreform 2026 verändert die Spielregeln. Der Umlaufbeschluss 60e vom 4. August 2026 sieht eine Öffnung des Online-Marktes mit mehreren 15-Jahres-Konzessionen vor. Bewerber müssen eine Cooling-Off-Phase durchlaufen — also ihr illegales Angebot ab dem 1. Jänner 2027 einstellen, bevor sie eine Konzession erhalten können. Anbieter ohne Cooling-Off-Performance müssen mit einer Sperrfrist von 18 Monaten rechnen, ab 2030 sogar 24 Monaten. Wirksam wird das neue Regime frühestens nach dem 30. September 2027.

Die OVWG hat die Reform öffentlich kritisiert. Generalsekretär Thomas Forstner formulierte die Sorge, dass Spieler nicht neun Monate oder anderthalb Jahre Zwangspause abwarten, sondern zu „dubiosen Plattformen abwandern“. Diese Sorge ist berechtigt, weil die Cooling-Off-Phase genau das Vakuum erzeugt, das sie verhindern soll: Anbieter, die sich nicht an die Reform halten, bleiben erreichbar, während seriöse Bewerber ihr Angebot einstellen müssen.

Spielerschutz und deine Rechte unter dem GSpG

Österreichs Spielerschutz funktioniert anders als der deutsche. Es gibt kein gesetzliches Einzahlungslimit — in Deutschland liegt es bei € 1.000 pro Monat. Stattdessen verpflichtet win2day jeden Spieler, vor Spielbeginn ein eigenes Einzahlungslimit (das sogenannte „win2day-Limit“) und ein Spielzeitlimit festzulegen. Das ist betreiberseitig, nicht marktweit.

Seit dem OGH-Urteil aus dem Jahr 2020 sind Verträge mit nicht konzessionierten Anbietern nichtig. Das bedeutet: Wer bei einem Offshore-Anbieter spielt und verliert, kann die Verluste zurückfordern. Die OGH-Entscheidung 6 Ob 31/24p hat diese Linie bestätigt. Der CJEU hat mit dem Urteil C-77/24 (Wunner, 15. Jänner 2026) klargestellt, dass Verluste aus illegalem Online-Glücksspiel dem Recht des Wohnsitzmitgliedstaats unterliegen — also dem österreichischen Recht.

Die Durchsetzung richtet sich gegen die Betreiber, nicht gegen die Spieler. Verwaltungsstrafen nach § 52 GSpG und strafrechtliche Konsequenzen nach § 168 StGB treffen Anbieter, die ohne Konzession operieren. Spieler sind keine Zielscheibe der Strafverfolgung. Gewinne aus legalem Glücksspiel sind für Privatpersonen grundsätzlich nicht einkommensteuerpflichtig — wer professionell spielt, kann als Gewerbebetrieb besteuert werden.

Craps-Regeln einfach erklärt: Vom Come-Out-Wurf bis zur Point-Phase

Craps gehört zu den spannendsten Würfelspielen überhaupt. Zwei Würfel, ein Shooter, ein Tisch voller Wetten — und ein Hausvorteil, der je nach Wette zwischen 0 % und über 16 % schwankt. Die Strategie liegt nicht im Würfeln, sondern in der Wahl der Wetten. Wer die Basiswetten kennt, spielt mit einem Hausvorteil von unter 1,5 %. Wer auf die bunten Proposition Bets setzt, zahlt den höchsten Preis.

Schaubild eines Craps-Tisches mit farblich markierten Wettzonen für Pass Line und Don't Pass
Pass Line (1,41 % Hausvorteil) und Don't Pass (1,36 %) sind die beiden Wetten mit den besten Gewinnchancen für Einsteiger

Der RTP-Bereich beim Online-Craps reicht von 83,33 % bis 99,17 %, je nach Wette. Das ist eine extreme Spanne. Pass Line und Don’t Pass liegen am oberen Ende mit 98,59 % bzw. 98,64 % RTP. Odds Bet erreicht sogar 100 % RTP bei 0 % Hausvorteil. Proposition Bets und die Field Bet können den RTP auf 83,33 % drücken — was einem Hausvorteil von 16,67 % entspricht.

Die Grundregeln von Craps: Come-Out-Wurf, Point und Shooter

Jede Craps-Runde beginnt mit dem Come-Out-Wurf. Der Shooter — der Spieler, der gerade die Würfel hält — wirft zwei Würfel. Zeigt die Summe 7 oder 11, gewinnt die Pass Line sofort. Zeigt sie 2, 3 oder 12 (Craps), verliert die Pass Line. Jede andere Summe (4, 5, 6, 8, 9, 10) wird zur „Point“.

Ab dem Point-Wurf ändert sich der Spielablauf. Der Shooter würfelt weiter, bis er entweder den Point erneut trifft (Pass Line gewinnt) oder eine 7 würfelt (Pass Line verliert). Eine 7 vor dem Point wird „Seven Out“ genannt und beendet die Runde — ein neuer Shooter übernimmt die Würfel.

Die Dynamik am Tisch entsteht durch die sozialen Wetten: Spieler wetten gegen den Shooter oder mit ihm, cheeren für den Point und stöhnen beim Seven Out. Online fehlt diese soziale Komponente, aber das Spielprinzip bleibt identisch. Pass Line bleibt die zentrale Basiswette mit einem Hausvorteil von 1,41 %.

Craps-Wettoptionen im Überblick: Pass Line, Don’t Pass, Come und mehr

Der Craps-Tisch zeigt Dutzende Wettfelder, aber für den Hausvorteil zählen vor allem drei:

Pass Line ist die Standardwette. Sie gewinnt beim Come-Out-Wurf mit 7 oder 11, verliert mit 2, 3 oder 12. Sobald ein Point etabliert ist, gewinnt sie, wenn der Point vor der 7 fällt. Der Hausvorteil liegt bei 1,41 %, der RTP bei 98,59 %. Don’t Pass ist das Gegenstück: Sie gewinnt beim Come-Out mit 2 oder 3, verliert mit 7 oder 11, und steht bei 12 (Push). Ihr Hausvorteil ist mit 1,36 % noch etwas niedriger, der RTP bei 98,64 %.

Odds Bet ist die einzige Wette am Craps-Tisch ohne Hausvorteil. Sie wird hinter einer Pass-Line- oder Don’t-Pass-Wette platziert und zahlt bei Erfolg zu den tatsächlichen Wahrscheinlichkeiten aus — 2:1 auf 4 oder 10, 3:2 auf 5 oder 9, 6:5 auf 6 oder 8. Der RTP liegt bei 100 %. Casinos erlauben Odds Bets typischerweise bis zum Mehrfachen der Pass-Line-Wette.

Come und Don’t Come funktionieren wie Pass Line und Don’t Pass, werden aber nach dem Come-Out-Wurf platziert. Sie starten einen eigenen Point-Zyklus für den nächsten Wurf. Place Bets, Field Bet und Proposition Bets haben höhere Hausvorteile und sind für den Einsteiger nicht zu empfehlen. Wer die Basiswetten versteht und konsequent spielt, hat den Craps-Tisch im Griff.

Craps als Würfelspiel: Warum der Zufall im Mittelpunkt steht

Zwei Würfel ergeben 36 mögliche Kombinationen. Die 7 ist mit sechs Kombinationen das häufigste Ergebnis (1-6, 2-5, 3-4 und die Umkehrungen). Die 6 und die 8 folgen mit je fünf Kombinationen. Die 2 und die 12 sind mit je einer Kombination die seltensten Ergebnisse. Diese Wahrscheinlichkeitsverteilung ist der Schlüssel zum Craps-Spiel: Die 7 ist so häufig, dass Wetten auf sie strukturell benachteiligt sind, während Wetten auf seltene Ergebnisse hohe Auszahlungen, aber einen hohen Hausvorteil bieten.

Beim Online-Craps wird das Ergebnis durch einen Zufallsgenerator (RNG) bestimmt, der regelmäßig auditiert wird. Es gibt keinen technischen Unterschied zwischen Online- und landbasiertem Craps in Bezug auf den Zufall. Der Unterschied liegt in der Atmosphäre, im Tempo und in den verfügbaren Limits. win2day publiziert die RTP-Werte je nach Wette in den offiziellen Spielbedingungen — die Spanne reicht von 83,33 % bei den ungünstigsten Wetten bis 99,17 % bei den besten.

Online Craps vs. Live Craps: Evolution, First Person und RNG im Vergleich

Drei Craps-Formate prägen den Online-Markt. Klassisches RNG-Craps ist die schnellste Variante: keine Wartezeiten, keine Animationen, sofortiger nächster Wurf. First Person Craps von Evolution fügt eine 3D-Animation hinzu, die einen Craps-Tisch simuliert, mit einem „Go Live“-Button, der jederzeit zur echten Live-Variante wechselt. Live Craps streamt einen echten Dealer aus einem Speakeasy-Studio, mit echtem Würfelwurf und Sozialisierung am Tisch.

Der RTP ist bei allen drei Formaten identisch, weil er von der Wette abhängt, nicht vom Format. Der Mindesteinsatz bei win2day liegt bei € 0,50, der Maximaleinsatz bei € 500 — Limits, die unabhängig vom Format gelten. Der Demo-Modus ist nicht für alle Varianten bestätigt; wer Craps ohne Echtgeld testen will, muss die Verfügbarkeit beim jeweiligen Anbieter prüfen.

Wer das soziale Craps-Erlebnis sucht, landet bei Live Craps. Wer schnelle Runden bevorzugt, ist mit RNG-Craps besser bedient. First Person Craps ist der Kompromiss — die Möglichkeit, jederzeit zwischen Solo- und Live-Modus zu wechseln.

Verantwortungsvoll Craps spielen: Hilfe und Schutz in Österreich

Craps ist schnell. Eine Runde dauert im Schnitt 15 bis 30 Sekunden, bei RNG-Craps noch weniger. Bei € 500 Maximaleinsatz und einer schnellen Spielweise kann eine Stunde am Craps-Tisch erhebliche Verluste bedeuten — schneller als an den meisten anderen Casinospielen. Das macht Craps zu einem Spiel, das besondere Aufmerksamkeit für Spielerschutz verdient.

Österreich hat eine funktionierende Infrastruktur für Spielsuchthilfe. Die Spielsuchthilfe Wien bietet kostenlose und vertrauliche Beratung, das Online-Selbsthilfetool genuggespielt.at hilft bei der Reduktion oder Beendigung des Spielens, die BMF-Liste der Beratungsstellen deckt alle Bundesländer ab. Die BMF Stabsstelle für Spielerschutz existiert seit 2010 und ist im § 1 Abs. 4 GSpG verankert.

Was Österreich nicht hat, ist ein marktweites Sperrregister. In Deutschland übernimmt OASIS diese Funktion, in der Schweiz das Sperrsystem der Casinos. In Österreich fehlt ein betreiberübergreifendes System, das einen Selbstsperre-Eintrag bei win2day automatisch auf andere Anbieter ausdehnt. Die Glücksspielreform 2026 sieht ein solches Register vor — wann es kommt, ist offen.

Limits und Selbstsperre: Welche Schutzmechanismen es in Österreich gibt

win2day verpflichtet Spieler, vor Spielbeginn ein Einzahlungslimit und ein Spielzeitlimit festzulegen. Das ist nicht optional — wer diese Limits nicht setzt, kann nicht spielen. Das ist ein anderer Ansatz als in Deutschland, wo der Staat das Limit vorgibt (€ 1.000 pro Monat), oder in der Schweiz, wo die Casinos eigene Limits definieren.

Die Selbstsperre bei win2day funktioniert betreiberbezogen: Ein Eintrag in der win2day-Sperre hindert den Spieler nur dort, nicht bei Offshore-Anbietern. Wer sich selbst vollständig vom Online-Glücksspiel ausschließen will, muss die Sperre bei jedem Anbieter separat setzen — eine Hürde, die viele Spieler nicht überwinden.

Offshore-Anbieter setzen ihre eigenen Regeln. Manche bieten Selbstausschluss und Einzahlungslimits nach MGA-Standard, andere weniger. Für österreichische Spieler bedeutet das: Der Spielerschutz ist so stark wie der Anbieter, bei dem sie spielen. Wer bei fünf verschiedenen Offshore-Casinos spielt, muss sich bei fünf verschiedenen Stellen separat sperren lassen.

Spielsuchthilfe in Österreich: Wo du kostenlose Beratung bekommst

Die Spielsuchthilfe Wien ist die zentrale Anlaufstelle für Ost-Österreich. Die Beratung ist kostenlos, vertraulich und ambulant. Die Adresse ist Stolberggasse 26 im 3. Stock, 1050 Wien, die Telefonnummer 01/544 13 57. Wer lieber schreibt, kann eine E-Mail an [email protected] schicken. Online-Beratung ist verfügbar für diejenigen, die nicht persönlich oder telefonisch Kontakt aufnehmen wollen.

Genuggespielt.at ist ein Online-Selbsthilfetool, das von der Fachstelle für Glücksspielsucht betrieben wird. Es hilft Spielern, ihr Verhalten zu reflektieren, Muster zu erkennen und konkrete Schritte zur Reduktion oder Beendigung des Glücksspielens einzuleiten. Das Tool ist anonym und kostenlos nutzbar.

Die BMF-Liste der Beratungsstellen deckt alle Bundesländer ab. Wer in Tirol, Vorarlberg, Kärnten oder einem anderen Bundesland Hilfe sucht, findet dort die regionale Anlaufstelle. Das Gesundheitsportal Österreich unter gesundheit.gv.at bietet Selbsttests zum Thema Internet- und Computersucht, die auch für die Selbsteinschätzung von Glücksspielverhalten relevant sind.

Glücksspielsucht ist in Österreich ein anerkanntes Suchtproblem. Konkrete Prävalenzzahlen für die österreichische Bevölkerung sind in den verfügbaren Quellen nicht dokumentiert — diese Seite gibt keine Zahl an, die sie nicht belegen kann. Was feststeht: Die Beratungsinfrastruktur ist flächendeckend, die Wege zur Hilfe sind kurz, und die Kosten sind kein Hindernis.

Warnsignale erkennen: Wann Craps zum Problem wird

Craps hat Risikofaktoren, die es von anderen Casinospielen unterscheidet. Das Tempo ist hoch — eine Runde dauert selten länger als 30 Sekunden, und die Verlustgeschwindigkeit pro Stunde kann bei höheren Einsätzen beträchtlich sein. Der Maximaleinsatz von € 500 macht es möglich, in kurzer Zeit viel Geld zu verlieren.

Warnsignale zeigen sich oft im Verhalten, nicht in den Zahlen. Wer die Spielzeit nicht mehr im Blick hat, wer die Einsätze erhöht, um Verluste auszugleichen, wer das Gefühl für Kontrolle verliert — wer eines dieser Muster bei sich erkennt, sollte professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Die Spielsuchthilfe Wien und die BMF-Liste der Beratungsstellen sind die ersten Anlaufstellen, die im vorhergehenden Abschnitt genannt sind.

Angehörige können ebenfalls handeln. Wer bei einem Familienmitglied oder Freund Anzeichen von problemspiel bemerkt, kann den Kontakt zur Spielsuchthilfe suchen — auch für sich selbst, um die eigene Situation zu reflektieren und Unterstützung bei der Ansprache zu finden.

So haben wir die Craps-Online-Casinos bewertet: Unsere Methodik

Die Bewertung auf dieser Seite basiert auf einer umfassenden Marktanalyse, dem Abgleich mit der BMF-White-List, den offiziellen Spielbedingungen laut evi.gv.at und einer Prüfung der Betreiber-Websites sowie etablierter Affiliate-Portale. Paid Placement ist nicht im Spiel — kein Anbieter hat einen Vorteil durch eine Kooperation erkauft.

Die geprüften Kriterien sind vier: Lizenzstatus (Abgleich mit der BMF-White-List), Craps-Verfügbarkeit und -Varianten (Prüfung der Spielportfolio-Sektionen), Bonusbedingungen für AT-Neukunden (Sichtung der aktuellen Angebote auf den Betreiber-Websites) und Spielprovider (Identifikation der Live-Casino- und Tischspiel-Lieferanten). Eine Gewichtung oder ein Scoring gibt es nicht — die Kriterien stehen nebeneinander, und die Leser gewichten sie nach ihrer eigenen Präferenz.

Die Grenzen dieser Bewertung sind offengelegt. Es gibt keine Aussage zur finanziellen Stabilität der Betreiber — das wäre eine Analyse, die den Rahmen einer Casino-Übersicht sprengt. Bonusdaten können sich kurzfristig ändern; der Stand der Recherche entspricht dem Datum, das am Anfang dieser Seite genannt ist. AT-spezifische Bonusdetails sind nicht für alle Anbieter dokumentiert; die Lücken sind in der Tabelle sichtbar gemacht.

So gehst du als Craps-Spieler in Österreich auf Nummer sicher

Die zentrale Erkenntnis dieser Seite: Nur win2day ist in Österreich legal. Alle anderen Anbieter in der Vergleichstabelle operieren ohne österreichische Berechtigung, unabhängig davon, welche Lizenz sie in einem anderen Markt haben. Das hat handfeste Konsequenzen: Wer bei einem Offshore-Anbieter spielt, schließt einen nichtigen Vertrag, kann seine Verluste zurückfordern, ist aber auch dem Risiko ausgesetzt, dass der Anbieter ohne Vorwarnung schließt oder Auszahlungen verzögert.

Die Glücksspielreform 2026 verändert diese Lage frühestens ab dem 30. September 2027. Bis dahin gilt der Status quo. Wer sich für einen Offshore-Anbieter entscheidet, sollte die Konsequenzen kennen und sich bewusst sein, dass das österreichische Recht die Spieler schützt, indem es die Verträge für nichtig erklärt.

Vor jedem Spiel gilt: Lizenzstatus prüfen. Die BMF-White-List ist öffentlich einsehbar und aktuell. Wer dort nicht auftaucht, ist in Österreich nicht konzessioniert. Spielerschutz ernst nehmen und Limits setzen — die Hilfsangebote in Österreich sind flächendeckend und kostenlos. Die Spielsuchthilfe Wien ist unter 01/544 13 57 erreichbar.

Diese Seite empfiehlt keinen bestimmten Anbieter. Sie beschreibt den Markt, zeigt die Optionen und macht die Unterschiede sichtbar. Die Entscheidung liegt beim Spieler.

Häufig gestellte Fragen zum Online-Craps in Österreich

Darf ich als Österreicher bei einem Offshore-Craps-Casino spielen?

Das österreichische Glücksspielgesetz erlaubt Online-Casinospiele ausschließlich über win2day. Offshore-Anbieter sind nach § 14 GSpG nicht autorisiert, auch wenn sie eine MGA- oder EU-Lizenz haben. Spieler werden rechtlich nicht verfolgt, aber ihre Verträge mit Offshore-Anbietern sind nichtig.

Wie hoch ist der Hausvorteil beim Online-Craps?

Der Hausvorteil schwankt je nach Wette zwischen 0 % bei der Odds Bet und über 16 % bei Proposition Bets. Pass Line liegt bei 1,41 %, Don’t Pass bei 1,36 %. Die RTP-Spanne reicht von 83,33 % bis 99,17 %, dokumentiert in den offiziellen Spielbedingungen laut evi.gv.at.

Welche Craps-Varianten bieten Online-Casinos an?

Drei Formate prägen den Markt: klassisches RNG-Craps, First Person Craps von Evolution mit 3D-Animation und „Go Live“-Button sowie Live Craps mit echtem Dealer aus einem Speakeasy-Studio. Der RTP ist bei allen drei Formaten identisch je nach gewählter Wette.

Kann ich meine Verluste bei nicht lizenzierten Casinos zurückfordern?

Ja, nach einem OGH-Urteil aus dem Jahr 2020 und der Bestätigung durch OGH 6 Ob 31/24p sowie CJEU C-77/24 (Wunner, 15.1.2026) sind Verträge mit nicht konzessionierten Anbietern nichtig. Spieler können Verluste aus illegalem Online-Glücksspiel nach österreichischem Recht zurückfordern.

Gibt es spezielle Craps-Boni für Neukunden?

Die meisten Offshore-Anbieter bieten Willkommensboni, die Craps nur teilweise einschließen. Bei LeoVegas trägt Craps Live nur 20 % zu den Umsatzbedingungen bei. win2day bietet kein klassisches Einzahlungsbonus-Modell, sondern € 10 Spielguthaben und Gratisspiele.

Inhalt erstellt vom Team «Legale Online Casinos Österreich»